Erbrecht

Notarin Bettina Selzer geb. Schmidt und Notarin Sonja Reiff bieten in dem Bereich Erbrecht und Vermögensnachfolge zu Lebzeiten insbesondere folgende Leistungen an:

  • Testamente, gemeinschaftliche Testamente von Ehegatten
  • Erbverträge
  • Pflichtteilsverzichtsverträge
  • Unternehmensnachfolgeverträge und Unternehmertestamente
  • Erbscheinsanträge
  • Erbschaftsausschlagungen
  • Erbauseinandersetzungen
  • Schenkungs- und Übergabeverträge über Immobilien und Unternehmen zu Lebzeiten (vorweggenommene Erbfolge)

Wer rechtzeitig vorgesorgt und für eine geordnete Vermögensübertragung gesorgt hat, sichert seine Lieben umfassend ab und verhindert späteren Streit unter den Erben und Verwandten.

In den wenigsten Fällen und insbesondere im Bereich der Unternehmensnachfolge passt die gesetzliche Erbfolge nicht auf den persönlichen Einzelfall. Aus diesem Grund müssen individuelle Lösungen gefunden und entsprechende letztwillige Verfügungen (Testamente, Erbverträge etc.) niedergelegt werden.

Auch Vermögensübergänge zu Lebzeiten durch Schenkungen sind in vielen Fällen sinnvoll, können Pflichtteilsansprüche vermeiden, Erbschaftssteuer sparen und für eine frühzeitige und von dem späteren Erblasser begleitete Unternehmensnachfolge auf die nächste Generation sorgen.

Eine Beratung beim Notar ist daher dringend zu empfehlen. Kommt es zudem im zeitnahen Nachgang zu der Beratung zu einer Beurkundung, dann fallen für die Beratung noch nicht einmal gesonderte Notargebühren an.

Testamente können eigenhändig oder als öffentliches Testament beim Notar gemacht werden, wogegen Erbverträge nur notariell errichtet werden können. Das eigenverfasste, handschriftliche Testament birgt aber viele Fehlerquellen und führt nach dem Erbfall häufig zu Auslegungsstreitigkeiten. Der Notar kann Sie dagegen ausführlich beraten, sichere Lösungsmöglichkeiten anbieten und diese in juristisch eindeutige Form bringen.

Durch diese Einschaltung eines Notars entstehen zudem kaum zusätzliche Kosten, da das  notarielle Testament oder ein Erbvertrag den späteren Erbschein ersetzten. Es entstehen nämlich für den Erbscheinsantrag sowie für die Erbscheinserteilung Kosten. Liegt ein notarielles Testament oder ein Erbvertrag vor, kann damit der Erbnachweis geführt werden und ein Erbschein ist im Regelfall nicht erforderlich. Der Erbschein kostet daher im Ergebnis meistens mehr als die ausführliche Beratung und Beurkundung einer juristisch exakt formulierten letztwilligen Verfügung.