Immobilienrecht

Wie kann eine Immobilienfinanzierung erfolgen, wenn der Verkäufer selbst noch einen Kredit abbezahlt und eine Grundschuld auf die Immobilie eingetragen ist?

Von Notarin Bettina Selzer

Viele Käufer einer Immobilie nehmen zur Finanzierung des Kaufpreises einen Kredit auf. In der Regel wird dies durch den Eintrag einer Grundschuld zugunsten der finanzierenden Bank besichert. Doch wie kann eine Finanzierung erfolgen, wenn für den Verkäufer ebenfalls noch eine Grundschuld auf die Immobilie im Grundbuch eingetragen ist?

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Warum muss ich bei einem Immobilienkauf einen Notar einschalten und wer trägt die Kosten?

Von Notarin Bettina Selzer, Frankfurt am Main

Viele Fragen entstehen, wenn man endlich ein geeignetes Haus oder eine Eigentumswohnung zum Kauf gefunden hat. Wieso wird überhaupt ein Notar benötigt? Wer beauftragt den Notar und wer hat seine Kosten zu tragen, insbesondere bei Abbruch der Verhandlungen? Muss ich den Kaufvertrag noch von meinem Anwalt prüfen lassen, so dass mir zu den Notarkosten zusätzlich auch noch Kosten beim Rechtsanwalt entstehen?

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Welcher Käufer wird beim gewerblichen Immobilienkauf bevorzugt?

Von Notarin Bettina Selzer

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Auch beim Immobilienkauf gilt diese Regel. Aus diesem Grund ist es nicht nur vorteilhaft, eine Finanzierungsbestätigung beim Besichtigungstermin bereits dabei zu haben. Immer wichtiger wird den Verkäufern, dass sie auch kurzfristig den Kaufvertragsentwurf vom Notar erhalten, weil dies ein klares Zeichen setzt.

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Der Verbrauchervertrag beim Immobilienkauf

Von Notarin Sonja Reiff

Von einem Verbrauchervertrag spricht man, wenn ein Unternehmer beispielsweise eine Immobilie an einen Verbraucher verkauft.

Als Unternehmer gilt dabei, wer aufgrund seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Verbraucher ist dagegen eine natürliche Person, die gerade nicht gewerblich oder selbständig, sondern als Privatperson handelt.

Klassischer Fall des Verbrauchervertrages ist der Bauträgervertrag, bei dem eine nicht gewerblich handelnde Privatperson als Käufer eine noch zu errichtende Eigentumswohnung oder ein Haus oder ein zu sanierendes Objekt von einem Bauträger kauft.

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Der Immobilienkauf – Die vom Verkäufer noch bewohnte Immobilie

Von Notarin Sonja Reiff

In der Praxis ist es häufig der Fall, dass eine Immobilie noch vom Verkäufer bewohnt wird, wenn der notarielle Kaufvertrag beurkundet wird. Manchmal ist eine längere Nutzung durch den Verkäufer auch nach Beurkundung gewünscht und auch im Interesse des Käufers, der eventuell ebenfalls noch etwas Zeit benötigt, um den Umzug in das neue Heim zu organisieren.

Birgt dies jedoch Gefahren für den Käufer?

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Informationen zum Immobilienkaufvertrag

Von Rechtsanwältin und Notarin Bettina Selzer

Der Kauf einer Immobilie wird durch einen sogenannten Immobilienkaufvertrag oder Grundstückskaufvertrag besiegelt. Der Notar unterstützt Verkäufer und Käufer bei der Gestaltung des Kaufvertrags und der gesetzlich vorgeschriebenen Beurkundung. Hierbei fungiert er als unparteiischer Berater, der die Interessen beider Seiten vertritt bzw. in Einklang und rechtsverbindlich im Kaufvertrag zur Niederschrift bringt. Stellt eine von den Parteien gewünschte Vertragsgestaltung ein einseitiges Risiko für eine Kaufvertragspartei, muss der Notar zudem besonders belehren und alternative Gestaltungsmöglichkeiten vorschlagen. Im Folgenden finden Sie einen ersten Überblick zum Thema Immobilienkaufvertrag.

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Immobilienkauf: Informationsblätter der Bundesnotarkammer

Der Kauf oder Verkauf einer Immobilie besitzt für die meisten Menschen eine erhebliche finanzielle Bedeutung. Daher ist bei solchen Geschäften die Mitwirkung eines Notars gesetzlich vorgeschrieben. Der Notar sorgt für eine rechtlich ausgewogene Gestaltung und hilft Risiken zu vermeiden.

Wenn Sie sich bereits vorab informieren wollen, hat die Bundesnotarkammer (BNotK) hilfreiche Informationsblätter zum Thema Immobilienkauf erstellt:


Immobilienverkäufer haftet bei arglistiger Täuschung und muss Schadensersatz zahlen

Gilt beim Hauskauf uneingeschränkt: gekauft wie gesehen? Mitnichten, urteilte das OLG Oldenburg in einem aktuellen Fall, der auch in den Medien zahlreiches Echo fand. Verschweigt der Verkäufer beim Immobilienverkauf absichtlich den schlechten Zustand des Gebäudes oder unternimmt er gar Anstrengungen, diese bewusst zu verbergen, so ist er zur Rückabwicklung und zum Schadensersatz verpflichtet. Weiterlesen „Immobilienverkäufer haftet bei arglistiger Täuschung und muss Schadensersatz zahlen“


Nebenkosten beim Immobilienkauf

Die Zinsen sind niedrig, sowohl als Erträge auf das eigene Ersparte als auch ausgabenseitig auf Darlehnsverträge. Für viele Menschen scheint so der Erwerb eines Eigenheims attraktiv. Beim Kauf von Haus oder Eigentumswohnung sind neben dem Kaufpreis jedoch weitere Kosten zu berücksichtigen und in die Finanzierung miteinzuplanen. Einen schönen Überblick über die sogenannten Erwerbskosten oder Kaufnebenkosten hat das Portal immonet.de zusammengestellt. Weiterlesen „Nebenkosten beim Immobilienkauf“