Immobilienrecht

Vermietung, Immobilienkauf und Maklerprovisionen: Das Bestellerprinzip kommt.

Welche Auswirkungen dies hat, wann es gilt und was dies für Käufer von Immobilien und Wohnungsmieter bedeutet

Nachdem die entsprechende Gesetzesänderung bereits im März verabschiedet wurde, tritt voraussichtlich zum 1. Juni 2015 das Besteller-Prinzip im Maklerrecht bei der Wohnungsvermittlung in Kraft. Entgegen manch anders lautenden Veröffentlichungen wird dieses jedoch nur für die Vermittlung von Mietwohnungen gelten. Beim Erwerb von Immobilien und Grundstücken ändert sich vorerst nichts. Hier können also die Kosten für den Makler auch weiterhin von vornherein dem Käufer zugeschrieben werden. Weiterlesen „Vermietung, Immobilienkauf und Maklerprovisionen: Das Bestellerprinzip kommt.“



Warum soll ich für meine Bank eine Grundschuld mit so hohen Zinsen bestellen?

von Bettina Schmidt, Notarin

Nimmt ein Immobilieneigentümer bei seiner Bank ein Darlehen auf, so verlangt die Bank zur Sicherung ihrer Forderung in der Regel die Bestellung einer Grundschuld. Was es mit dieser Grundschuld auf sich hat und wieso das Grundstück dabei mit so hohen Zinsen belastet werden soll, obwohl mit der Bank für den eigentlich Kredit, zum Beispiel für die Finanzierung der Immobilie, ein geringer Zinssatz ausgehandelt wurde, das erklärt Notarin Bettina Schmidt: Weiterlesen „Warum soll ich für meine Bank eine Grundschuld mit so hohen Zinsen bestellen?“


Notar Hauskauf: Onlinerechner von focus gibt ersten Anhalt für die „Nebenkosten“ beim Erwerb von Immobilie, Eigenheim und Eigentumswohnung

Zum Immobilienkauf gehören die Kosten für Notar und Grundbuchamt dazu, denn sie schaffen die notwendige Rechtssicherheit, schützen Käufer durch Abschluss eines rechtsgültigen Kaufvertrages und ermöglichen die Finanzierung des Kaufpreises über ein Bankdarlehen, zum Beispiel durch Abtretung des Grundpfandrechts. Weiterlesen „Notar Hauskauf: Onlinerechner von focus gibt ersten Anhalt für die „Nebenkosten“ beim Erwerb von Immobilie, Eigenheim und Eigentumswohnung“


Immobilienrecht: Energieausweis nun verpflichtend beim Immobilienverkauf

Von Notarin Bettina Schmidt

Seit dem 01.05.2014 ist die neue Energiesparverordnung in Kraft getreten. Diese hat ganz erhebliche Folgen für den Immobilienverkauf in Bezug auf den Energieausweis.

In der Vergangenheit konnten Verkäufer und Käufer im notariellen Immobilienkaufvertrag einfach auf die Übergabe eines Energieausweises verzichten. Das ist jetzt nicht mehr zulässig. Weiterlesen „Immobilienrecht: Energieausweis nun verpflichtend beim Immobilienverkauf“



Vorfälligkeitsentschädigung bei Immobilienverkauf sind grundsätzlich keine Werbungskosten

Möchte ein Immobilienkäufer seinen Darlehensvertrag vorzeitig ablösen, so verlangt die Darlehensgläubiger in der Regel eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung, um den entstandenen Verlust an Zinszahlungen zu kompensieren. Steuerrechtlich sind diese Kosten jedoch grundsätzlich nicht als Werbungskosten anzusetzen. Dies entschied nun das Bundesfinanzgericht. Weiterlesen „Vorfälligkeitsentschädigung bei Immobilienverkauf sind grundsätzlich keine Werbungskosten“


Immobilienrecht und Notariat: Der Grundschuldzins

Bettina Schmidt, Rechtsanwältin und Notar in Frankfurt, erklärt warum bei Eintragung einer Grundschuld, zum Beispiel für eine Immobilienfinanzierung, meist ein deutlich höherer Grundschuldzins eingetragen wird.

Für die Absicherung einer Immobilienfinanzierung oder eines Darlehens verlangt die Bank häufig die Bestellung einer Grundschuld. Die Grundschuld entspricht in der Regel der Höhe der Kreditsumme. Darüber hinaus werden meist noch Nebenleistungen und sogenannte Grundschuldzinsen festgelegt, deren Zinssatz oftmals deutlich über den vereinbarten Zinsen für das Darlehen selbst liegt. Weiterlesen „Immobilienrecht und Notariat: Der Grundschuldzins“